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Google Ads

Lohnt sich Google Ads für kleine Betriebe?

12. Oktober 2026,5 min Lesezeit

Google Ads lohnt sich, wenn ein gewonnener Auftrag deutlich mehr einbringt, als er an Werbung gekostet hat. Das lässt sich vorab mit vier Zahlen abschätzen: was ein Auftrag einbringt, wie viele Anfragen zu Aufträgen werden, was eine Anfrage kostet und was daraus ein Auftrag kostet. Dieser Artikel rechnet ein Beispiel durch und zeigt, bei welchen Betrieben die Rechnung meistens aufgeht und bei welchen eher nicht.

Die Rechnung besteht aus vier Zahlen

Was bringt ein Auftrag ein? Gemeint ist, was nach Material und Arbeitszeit übrig bleibt, nicht der Rechnungsbetrag.

Wie viele Anfragen werden zu Aufträgen? Jede zweite, jede fünfte? Das wissen Sie aus Erfahrung besser als jede Statistik.

Was kostet eine Anfrage? Alle Kosten des Monats, also Werbebudget plus Betreuung, geteilt durch die Zahl der Anfragen.

Was kostet ein Auftrag? Die Kosten pro Anfrage, mal der Zahl der Anfragen, die Sie für einen Auftrag brauchen. Liegt dieser Betrag deutlich unter dem, was ein Auftrag einbringt, lohnt sich die Werbung.

Ein Beispiel zum Nachrechnen

Ein Betrieb gibt 500 € Werbebudget im Monat aus und zahlt 450 € für die Betreuung, zusammen 950 €. Angenommen, daraus entstehen 12 Anfragen und jede dritte wird zum Auftrag. Diese beiden Zahlen sind Annahmen für das Beispiel, kein Versprechen.

Kosten im Monat950 €
Anfragen12
Kosten pro Anfragerund 79 €
Aufträge4
Kosten pro Auftragrund 238 €

Für einen Installateur, dem ein Auftrag 1.500 € einbringt, ist das ein gutes Geschäft. Für einen Friseur mit 40 € pro Besuch geht dieselbe Rechnung nur auf, wenn der Kunde über Jahre wiederkommt.

Mit Ihren eigenen Zahlen rechnet der Rechner auf der Google-Ads-Seite.

Wann es sich meistens lohnt

  • Ein Auftrag bringt mehrere hundert Euro ein, oder Kunden kommen wieder.
  • Menschen suchen aktiv nach Ihrer Leistung, etwa „Installateur Notdienst Wien“.
  • Ihre Website oder Ihr Telefon nimmt Anfragen auch wirklich entgegen.
  • Sie sind bereit, drei Monate lang zu messen, bevor Sie urteilen.

Wann eher nicht

  • Der Auftragswert ist klein und der Kunde kommt nur einmal.
  • Niemand sucht nach dem Angebot, weil es neu ist. Dann passt Werbung auf Facebook und Instagram besser.
  • Anfragen bleiben tagelang unbeantwortet.
  • Das Budget reicht nur für einen Monat.

Warum die ersten drei Monate anders aussehen

Am Anfang kommt die einmalige Einrichtung dazu, bei uns ab 890 €. Außerdem braucht eine neue Kampagne einige Wochen, bis genug Daten da sind, um unpassende Suchbegriffe auszuschließen und die Gebote einzustellen. Die Kosten pro Anfrage sind im ersten Monat deshalb fast immer höher als im dritten.

Wer nach vier Wochen abbricht, hat die teuerste Phase bezahlt und die günstigere nicht mehr erlebt. Deshalb beträgt die Mindestlaufzeit bei uns 3 Monate, und danach können Sie monatlich kündigen.

Rechnen Sie es für Ihre Branche durch.

Budget und Branche einstellen, Klicks, Anfragen und Kosten pro Anfrage ablesen.